Baugrubenabsicherung

posted am: 24 Oktober 2017

Überall wird gebaut und überall müssen neue Leitungen für Gas, Wasser, Strom und Telefon verlegt werden. Dabei müssen Gräben ausgehoben werden. Aber auch bei dem Bau neuer Gebäude werden oft große Gruben erstellt. Dies wird häufig sehr kompliziert, wenn zwischen zwei Gebäuden ein neues entstehen soll. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Nachbargebäude nicht beschädigt werden oder sogar einstürzen. Wird hier nicht genau darauf geachtet, so kommt es häufig zu schweren Unfällen, die nicht selten für manche Personen tödlich enden. Aufgrund dessen muss hier eine Baugrubenabsicherung erfolgen, beispielsweise durch NGT Neue Gründungstechnik Spezialtiefbau GmbH

Die Arbeiten zur Baugrubenabsicherung vor der Erstellung der Grube oder der Gräben beginnen bereits lange bevor diese erstellt werden. Im Vorfeld müssen nämlich viele verschiedene Punkte abgeklärt werden. Es muss geklärt werden, ob in dem Bearbeitungsbereich schon bestimmte Leitungen verlegt wurden. Aber auch sonst müssen bestimmte Dinge bereits im Vorfeld genau geklärt werden, da sie ansonsten die Sicherheit der Grubenwände beeinflussen, dazu gehört zum Beispiel die Bodenbeschaffenheit. Dies können z.B. Hohlräume im Erdreich sein, aber auch die Beeinflussung durch starke Vibrationen einer anliegenden Autobahn muss berücksichtigt werden. Auch die starke Austrocknung durch langanhaltende Sonneneinstrahlung darf nicht unterschätzt werden. Gerade in Städten sollte man im Vorfeld alte Luftaufnahmen begutachten. Es kann nämlich sein, dass im Erdreich noch alte Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg verborgen sind. Es gibt in der Vergangenheit Fälle, wo dies nicht beachtet wurde und durch die Explosion der Bombe mehrere Menschen verletzt und sogar getötet wurden.   

Je nach Gegebenheiten müssen unterschiedliche Maßnahmen getroffen werden. Dabei gibt es einmal die unverbauten Gräben und Baugruben. Hier werden die Wände nicht mit technischen Mitteln gesichert. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Seitenwände abgeböscht werden. Dies bedeutet, dass die Wände nicht zu steil sein dürfen. Dadurch wird verhindert, dass das Erdreich aus den Seitenteilen in die Gräben oder Grube rutschen kann. 

Neben den unverbauten Gräben und Baugruben gibt es auch die verbauten. Hier wird mithilfe von technischen Mitteln gewährleistet, dass die Wände nicht in die Grube rutschen. Dies wird mithilfe von Holzbohlen oder aus Metall bestehenden Kanaldielen gewährleistet.

Eine weitere Herausforderung ist die Erstellung von Gräben und Gruben an öffentlichen Straßen. Es muss gewährleistet sein, dass der Verkehr gesichert ist. Hier müssen Absprachen mit der Polizei, den Ämtern für Tiefbau und der Straßenverkehrsbehörde getroffen werden.

Für sämtliche Gruben und Gräben gibt es bestimmte Vorgaben, an die sich der Betreiber unbedingt halten sollte. Die Nichtbeachtung kann zu schweren Unfällen führen. Die Folgen und die daraus entstehenden Kosten sind nicht kalkulierbar.

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