Mauertrockenlegung

posted am: 30 Oktober 2017

Gerade feuchte Wände sind ein erhebliches gesundheitliches Risiko für den Menschen. Zum einen kann sich Schimmel an den Wänden bilden. Dieser Schimmel entsendet zusätzliche Schimmelsporen, welche die Atemwege reizen. Dies ist gerade für Menschen mit bereits vorhandenen Problemen problematisch. Aber auch gesunde Menschen können dadurch krank werden. Wird eine nasse Wand entdeckt, muss geklärt werden, wo die Feuchtigkeit herkommt. 

Es bringt nichts nur den Schimmel zu beseitigen, aber die Ursache nicht. Dieser wird dann schnell wiederkommen. Schimmel kann gerade auch in der kalten Jahreszeit auftreten. Gerade wenn nicht genug gelüftet wird. Dann ist die Luftfeuchtigkeit hoch und diese setzt sich dann als Kondenswasser an die Wand. Wurde allerding genug gelüftet, so muss weiter geprüft werden, wo die Feuchtigkeit herkommt. Hierbei können mehrere Ursachen in Betracht gezogen werden. Zum einen kann ein Rohr defekt sein, sodass das Wasser ausläuft. Auch langsam heraustropfendes Wasser kann hierfür verantwortlich sein. Aber aufsteigendes Wasser aus dem Erdreich kann ebenfalls verantwortlich sein.

Dabei gibt es mehrere Verfahren, um die Mauer trocken zu legen. Es eignen sich Schnitte in das Mauerwerk. Dabei gibt es die Horizontale Mauertrockenlegung gegen aufsteigendes Wasser. Dabei wird eine Horizontalsperre errichtet und es wird ein horizontaler Schnitt durchgeführt. In die Schnittfuge wird dann eine Abdichtung eingefügt, das kann Kunststoff oder auch eine Chromplatte sein. Bei diesen Verfahren muss allerdings aufgepasst werden, dass es nicht zu Rissen und Absenkungen in den Wänden kommt. Ansonsten entstehen hier nur unnötige Folgekosten.

Es gibt auch die vertikale Mauertrocknung gegen Feuchtigkeit von außen. Dazu gehören spezielle Anstriche oder Sanierputze. Auch Drainagen sind durchführbar. Eine ganz andere Form der Trockenlegung besteht in der Trockenlegung mit der elektrophysikalischen Methode. Dabei werden zwei Elektroden installiert. Eine ist im Mauerwerk und die andere muss unter dem Fundament sitzen. Bei Nassen Wänden fließt zunächst ein Strom von ca. 250mA. Dieser reduziert sich nach ca. ein bis zwei Jahren auf ca. 50mA. Ist die Wand dann trocken, verbleibt ein Reststrom von ca. 10mA, der verhindert, dass neues Wasser hochsteigt. Die Idee dabei ist, dass die Kalibarkräfte umgelegt werden. Dadurch steigt das Wasser nicht mehr hoch.  

Werden nasse Wände erkannt, so sollte schnell mit der Mauertrockenlegung gehandelt werden, da es ansonsten zu Schäden im Mauerwerk kommen kann. Die Kosten, die dann dabei entstehen können, sind dann um ein vielfaches höher als die Trockenlegung der Wände. Ist allerdings das Geld knapp, so kann sich hierfür auch ein spezieller Kredit aufgenommen werden. Dieser richtet sich speziell an die Renovierung von Wohnungen oder Häusern. Hierbei sind die Zinsen deutlich geringer als bei einem anderen Ratenkredit.

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